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AktionPeiss

Unterschriftenaktion zusammmen mit Agenda 21 Verkehr, BN Aying und Initiative S7OstPlus:
Stopp der Leer- und Durchfahrten an den MVV-Bahnhöfen (Peiß, Dürrnhaar und Großhelfendorf) im Gemeindebereich Aying

NEU mit Fahrplan 15.12.2013: Züge Richtung Wolfratshausen um 6.49 und 7.49 h fahren durch Peiß ohne Halt.
Betroffen sind vor allem Schul- und Berufspendler.

Was ist bisher geschehen?20140205_Landtag_s7OstPlus01klein

Es fanden Gespräche mit Vertretern im Landtag und aus dem Kreistag statt. Hier sind Politiker aller Parteien angesprochen worden und haben uns meistens mehr oder weniger intensiv ihre Hilfe zugesagt. Alle sind sehr engagiert und wir hoffen, daß dies auch jenseits der Wahlkampfzeit anhält.

Listen mit insgesamt 514 Protest-Unterschriften, davon allein 121 aus Peiß, hat Herr Staatssekretär Gerhard Eck, im Auftrag von Herrn Herrn Staatsminister Joachim Herrmann, am Mittwoch, 5. Februar im Maximilianeum entgegengenommen.

Was ist kurzfristig zu erreichen? Dass die Halte in Peiß Ende März wieder eingeführt werden

Aktueller Anlass für unsere Unzufriedenheit ist, dass mit Fahrplanwechsel im Dezember 2013 anstatt einer berechtigt erwarteten Verbesserung eine weitere Verschlechterung auf dem ohnehin schlecht bedienten Ostzweig der S7 eingetreten ist: am Bahnhof Peiß fahren zwei weitere Züge (bisher: drei Expressbahnen und drei Leerfahrten am Nachmittag) ohne Halt durch. Dabei handelt es sich um die Bahnen um 6.49 und um 7.49 Uhr. Dies ist genau die Zeit, wenn vor allem Schüler und Berufspendler unterwegs sind. Damit Peißer Schüler, die bis dahin den 7.49 Uhr-Zug nahmen, rechtzeitig zum Unterricht kommen konnten, wurde im Gymnasium Höhenkirchen-Siegertsbrunn sogar der Unterrichtsbeginn um zehn Minuten nach hinten verschoben. Nun fällt diese S-Bahn, ebenso wie die Bahn um 6.49 Uhr, aus!

Was ist mittelfristig das Ziel? 20/40-Minuten-Takt mit Takt-Verstärkern

Mittelfristig ist uns wichtig, dass die BEG zum Fahrplanwechsel 14.12.14 zwischen Höhenkirchen-Siegersbrunn und Kreuzstraße einen ganztägigen 20/40-Minuten-Takt bestellt. Zur Zeit wird Kreuzstraße – bis auf drei Expresszüge am Nachmittag – nur im Stundentakt bedient. Ein Mehrbedarf an Fahrzeugen würde durch die Taktverdichtung nicht entstehen! Wichtig wäre, dass die BEG diesen 20/40-Minuten-Takt bis Kreuzstraße schnellstmöglich bestellt, da am 14. April 2014 bei der DB Netz Bestellschluss für die Trassen ist. Hier wäre es wichtig, in der Kreisausschusssitzung für eine Entscheidung zu sorgen, möglichst aber schon vorher.

Um einen ganztägigen 20/40-Minuten-Takt zwischen Höhenkirchen-Siegersbrunn und Kreuzstraße zu realisieren, müssten nur einige wenige Parameter geändert werden. So müssten u. a. die derzeit in Aying endenden Züge - Aying hat den alternierenden 20/40-Minuten-Takt - bis Kreuzstraße weiterfahren.

Was ist langfristig das Bestreben? 20-Minuten-Takt ganztags

Langfristig geht es darum, dass die S7Ost endlich so bedient wird, wie es anderswo längst Standard ist. Dass Gemeinden wie Ottobrunn, mit etwa 21.000 Einwohnern und Neubiberg mit etwa 14.500 Einwohnern noch immer erst im 20-Minuten-Takt angefahren werden, ist den Bürgern nicht zu vermitteln. Es sieht so aus, dass sich die Situation zumindest am Bahnhof Perlach verbessern wird, was die Voraussetzungen für einen 10-Minuten-Takt im stadtnahen Bereich verbessert. Die S7Ost ist übrigens die einzige S-Bahn, die im stadtnahen Bereich noch eingleisig fährt! Wir erinnern daran, dass bereits 1973 ein zweigleisiger Ausbau bis Höhenkirchen-Siegertsbrunn Bestandteil der offiziellen Planung war. An diesem Provisorium hat sich bis heute nichts geändert.

Für die Strecke bis Kreuzstraße, lt. BEG ein „viel genutzter Anschluss“ ins gesamte Oberland, wünscht sich die Initiative S7Ostplus langfristig den 20-Minuten-Takt. Uns ist klar, dass es dafür einen zweigleisigen Ausbau braucht. Grundlage dieser Überlegungen ist, dass aufgrund des demografischen Wandels immer mehr Menschen auf den ÖPNV angewiesen sein werden. Außerdem, dass bei steigenden Spritpreisen sich möglicherweise in 10 bis 15 Jahren viele Menschen kein Auto mehr leisten können.

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